Mein Geburtstag jährt sich am vierten Tage des Novembers. Den ersten Geburtstag (an dem ich das Licht der Welt erblickte) fand im Jahre neunzehnhundertsiebenundsiebzig statt. Kurz vor „Aktenzeichen XY Ungelöst", also an einem Freitag.
Den ersten Abschluss erhielt ich im Vorbereitungskurs des Mainzer Domchores – zusammen mit Martin und David Krawietz. Nach einem Jahr hartem Training wurden wir an Weihnachten 1985 in einer feierlichen Stunde von Weihbischof Wolfgang Rolly in den Knabenchor aufgenommen: in den Kreis der „Kleinen Kardinäle".
Es folgten Schule, Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, und schließlich eine Berufsausbildung bei den Schott Glaswerken in Mainz. Nach 41 schönen Monaten legte ich die Prüfung zum Industrieelektroniker – Fachrichtung Produktionstechnik – vor der IHK Mainz ab. In dieser Zeit begann ich mich auch beim Malteser-Hilfsdienst ehrenamtlich zu engagieren.
Weitere zweieinhalb Jahre bei Schott als Fachkraft für Mess- und Regeltechnik folgten – darunter die Mitwirkung am berühmten Acht-Meter-Projekt: erstmals wurden Glaskeramikspiegel mit 8,2 Metern Durchmesser in einem Guss gefertigt.
Da ich gerne mehr lernen wollte, wechselte ich auf eine Schule in Wiesbaden. Zwei Jahre später war ich „Staatlich geprüfter Techniker, Fachrichtung Elektrotechnik, Schwerpunkt Computersystem- und Netzwerktechnik" – inklusive Fachhochschulreife und Ausbildereignung. Seit dem Wintersemester 2002/2003 studiere ich Ingenieurinformatik (auch technische Informatik genannt – bitte nicht mit tschechischer Informatik verwechseln).
Mein Familienstand nennt sich ledig – jedoch bin ich seit Sommer 1999 glücklich verliebt. Mein Wohnort liegt nur wenige Meter vom Rhein entfernt, in Hörweite der Glocken des tausendjährigen Domes im Herzen von Mainz. Helau!